Einmal freier immer freier

Herausgegeben über Gerald Braunberger, jürgen Kaube, carsten Knop, Berthold Kohler

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In Frankreich demonstrieren Prostituierte zum ihren Job, fracht bekennen wir öffentlich. Bei Deutschland wird ebenfalls debattiert – mit andere Fronten. Bild: Denis ALLARD/REA/laif


In das Debatte um Prostitution gibt es wenige zahlen und viel Ideologie. Bei diesen tagen prallen das Fronten aufeinander. Hat eine Seite mehr recht? ns schwierige suchen nach das Wahrheit.

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Die kapuze vom Parka tief innerhalb Gesicht, der blick starr auf den Boden, Schultern hochgezogen. Wer das Mann sieht, erkennt gerade noch, das er groß ist. Und schlank. Es könnte jedermann sein. Deshalb sehr, als sich ns Mann vermummt, versucht ns Haus aufzufallen. Rot Fenster, rote Leuchtstoffröhren, by der Tür stand „Eros-Club“, daneben blinken rot Pfeile ns Kundschaft herein.

Das haus steht in Frankfurt, noch es könnte auch jede andere Stadt sein. Wer hier herauskommt, durchlaufe im Stechschritt weg. Dass einer von ihnen an einer aufführen unterschreibt, das Unterstützer bekennen, zum Sex bezahlt kommen sie haben, hagen dass sie zumindest kein Problem um zu hätten - schwer vorstellbar.

In frankreich haben männer genau das gerade getan. „Touche pas à ma pute!“, händen weg by meiner Hure, deswegen heißt das Manifest für ns Freiertum. Unterzeichnet von 343 Männern, veröffentlicht bei der Zeitschrift „Causeur“. Ns Namen prominent: Schriftsteller, Schauspieler, Journalisten.

Feministinnenfront gegen Hurenverbände

Auf einem deutschen Magazintitel prangt gleichzeitig „Wir fordern: Prostitution abschaffen“. Zu ebenfalls wichtig Gesichter: maria Furtwängler, Senta Berger, heiner Geißler, alles im Stil der berühmten Abtreibungsdebatte. Gestartet hat ns Kampagne Alice Schwarzer an ihrem Feministinnenblatt „Emma“. Passend kommen sie gibt sie ein ein buch über das Abgründe ns Prostitution heraus.

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Zu beiden Kampagnen jawohl sich schon Gegenkampagnen formiert. Das Intellektuellen stürmen voran, beziehen Position, ob sie nun etwas kommen sie sagen von oder nicht. An Frankreich löste ns Vorschlag einer Gesetzesänderung die diskutieren aus, und auch bei Deutschland liegt das nahe, das die Politik betroffen werden soll. Das Zeit ist günstig, an den Koalitionsgesprächen wille gerade ns Linie ns nächsten vier jahre verhandelt. Auch das gegenstand Prostitution steht oben der Agenda.

Die Konfliktlinie verläuft zwischen ns Feministinnenfront und der bündnis der Hurenverbände. Beide gestritten sich vor allem by die Frage, ob es Frauen ist gut erlaubt befinde sollte, von ihnen Körper zu verkaufen. Das Thema ist moralisch aufgeladen; da drüben es kaum fakten gibt, laub sich sogar mit wenig anderem argumentieren wie mit Moral. Zu wenig ist bekannt vor allem von den Kernbereich ns Debatte: wie viel geschieht innerhalb Rotlichtmilieu unter Zwang? das einen sagen: gar nichts. Die anderen sagen: alles.

Frauen von der straits machen als fürs das gleiche ähnliche Geld

Mittendrin stand Oliver. Mit grauer Mütze, grauer Jacke und gepflegtem Dreitagebart gelehnt er in der Wand, anzeigen Meter entfernt von den roten Neonröhren. Mancher wille sagen: Stünde er no dort, es ist in es auch keine Diskussion.

Oliver hat mit 15 das erste Mal für Sex bezahlt. Jetzt, mit anfang 40, tut das es jede Woche. „Ich bin halt getrieben. Einmal ich es brauche, komme mir her.“ in liebsten dauert er ns Frauen über der Straße anstatt von vom Bordell, die machten mehr fürs gleiche Geld. Nur zu kaputt dürften sie nicht aussehen. Oliver arbeitet im Büro, unter seinem echten name würde er nie von seinen frankfurter Nächten erzählen.

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Die 343 Namen unter dem französischen Manifest zu sein alle echt. „343 salauds“, Dreckskerle, nennen sie sich, vielleicht zu sein Satire dabei, auf jeden fall Provokation. 1500 euro müssten Freier in Frankreich zahlen, sollte ns geplante gesetz durchkommen und sie erwischt werden. „Wir wehren uns dagegen, dass die Parlamentarier uns vorschreiben wollen, zusammen wir uns vergnügen“, steht im Manifest. Die Männer sehen deine Freiheit bedroht, und in Deutschland jubeln die Hurenverbände.

Trauen sich ns Franzosen mehr?

Der fußstapfen sei vor langer zeit überfällig, meint Juanita Henning. Sie ist Vorsitzende ns Prostituierten-Vereins „Doña Carmen“, oben dessen internetseite sich ein wütendes Pamphlet gegen ns „Emma“ findet. Das „Berufsverband erotische und sexuell Dienstleistungen“ hat derselbe einen eigenen Appell gestartet. Unterschrieben jawohl ihn Gunter Gabriel, christen Ulmen, bernd Begemann. Sie befürworten Prostitution; ob sie selbst sogar Freier sind, steht da nicht. Trauen sich ns Franzosen einfach mehr?