Unterschied sauger und turbo

Mehr Leistung? Klar, gern! Auto-Gourmets streiten allerdings nicht von das Wieviel, sondern von das Wie!

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Sie waren wunderschönen ein alter Hut, wie sie Mitte der siebziger jahre im wagen populär wurden: Turbolader. Im Lastwagen gegeben es sie bereits bei den Fünfzigern, in Flugzeugen seit das Vierzigern, in Lokomotiven seit das Dreißigern und seit ns zwanziger Jahren in Schiffen. Innerhalb Automobil ging es erst zeigen um zwei Ziele: mehr Leistung und mehr Drehmoment. Heute hilft ns Turbo auch beim Sparen. Die Direkteinspritzer-Diesel wären sicherlich nicht so populär geworden, wenn sie nicht stammen aus 1988 fast ausschließlich mit Turbodruck an den Markt sturm wären. 1989 waren sechs prozent aller Neuwagen aufgeladen – 2013 waren es fast 75 Prozent. Dennoch was ist das bessere Prinzip, Aufladung heu Saugmotoren?
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Thomas Wirth, wagen BILD KLASSIK-Mitarbeiter
: stimmt schon: Angenehmes fahren gibt’s mit ns Sauger. Der holt sich, was er braucht. Ein Turbo dagegen erhalten eine Extraportion. Mit Nachdruck! Und dafür marschiert das dann. Mag ja sein, dass mancher das obszön findet, zu radikal, voll unkultiviert. Zusammen die demnächst Turbos, das manchen piloten zur Verzweiflung trieben, weil ns Push oft zuerst kam, einmal das wagen schon wieder an die Kurve musste. Wer dann mit Turbos an Rallyes schnell wollte, richtig schnell, der musste seine Füße völlig neu und sehr einfallsreich choreografieren. Gehen auch. Wieso den ich das Turbo liebe? Weil er mir ns heißeste erlebnis jener prägenden times kurz bevor (!) von Führerscheinerwerb bescherte. Mein cousin Ralph (der ich könnte schon fahren) sat damals am Steuer des väterlichen Saab 900 turbo, das Schwede trottete bevor sich hin. Nachher gab er plötzlich Gas, grinste: das Ding trat uns deshalb frech in den Rücken, das ich diesen momente nie wieder vergaß. Als zündete einer Rakete, das war Rodeo statt Ponyreiten. So, zusammen hämmerte Motörhead lässig einen süßlich fiedelnden André Rieu weg. Headbanging statt Schunkeln! Stroboskopblitze anstatt von Kerzengeflacker. Weil das mich sind Turbo-Benziner rot glühen 70er-Jahre mit 100.000 Umdrehungen: das absolute Kick.
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Mario Puksec, automobil BILD KLASSIK-Mitarbeiter, wenn es ca Saugmotoren geht, Äußerung Engländer über naturally aspirated – natürlich beatmet. Bergwerk Schlussfolgerung daraus: Aufgeladene Motoren zu sein unnatürlich. Und so fühlen sie sich auch an. Zusammen Tütensuppe mit Geschmacksverstärker. Der Genuss bleibt in der Strecke. Denn nicht ns pure Kraft ist entscheidend zum anhaltende Fahrfreude, sondern ns Art, als sie serviert wird. Einer Motor muss gewidmet sein, Befehle des Fahrers unmittelbar gefunden und dem Begrenzer vergnügen entgegenstürmen. All ns können aufgeladene Motoren nicht, anstatt von sträuben sie sich gegen ns obere aus der Drehzahl-Skala und stellen ns Leistung immer mit spät zur Verfügung. Ambitionierte pilot müssen ns Gaspedal also treten, bevor der Schub aufsetzen soll. Der zwangsbeatmete motor holt dann erst mal langsam Luft, ca irgendwann mit schwer dosierbarem Drehmomenthammer über Fahrer und genesenen herzufallen. Angenehmes drosten geht anders. Und hohe Motorenbaukunst auch. Denn die leisten hohe Literleistungen by leichte, hochfeste Materialien und sprudelt konstruierte Ansaug- und Abgaskanäle. Mangel mal ’nen Lader anflanschen und in dem papier mit hohen scham prahlen, klingt weil das mich nach Fünf-Minuten-Terrine.