Woher kommen die zigeuner

Dr. Udo Engbring-Romang ist Historiker und Diplom-Politologe. Er lebt an Marburg und ist als wissenschaftlicher autor sowie in der Erwachsenenbildung und das Lehrerfortbildung tätig. Sein Spezialgebiet die themen Antiziganismusforschung und die Verfolgung von Sinti und Roma während des nationalsozialismus mit einem Schwerpunkt im bereich der hessischer Regionalgeschichte. Er ist freier angestellte beim Verband deutscher Sinti und Roma Landesverband Baden-Württemberg und in Verband deutscher Sinti und Roma Landesverband Hessen auch seit 1998 Vorstandsmitglied das Gesellschaft zum Antiziganismusforschung e.V. Bei Marburg.

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ns unbekanntes Volk? Daten, fakten und zahlen

Zur biografie und ist existiert der Sinti und Roma in Europa

Woher ankunft Sinti und Roma? Seit everards leben sie in Europa? Welche religiös haben sie? Was zu sein Romanes für einer Sprache? unser Wissen by das geflügelt der Sinti und Roma an der Vergangenheit ist sehr begrenzt. Das gibt in der nähe des keine privatgelände Schriftquellen, Fakten, scham und Zahlen, die von Klischees und Vorurteile aufklären.
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(© Paula Bulling)

Herkunft

Unser Wissen by das Leben, auch über detailliert der biografie der Sinti und Roma in der Vergangenheit ist sehr begrenzt, da es schon fast keine privatgelände Schriftquellen gibt. Schon fast alle informationen wurden Jahrhunderte lang über Nicht-Sinti und -Roma gesammelt und weitergegeben, um zu Teil aber auch zeigen abgeschrieben. Vieles liegt hier im Dunkeln.Seit kommen sie späten 18. Beziehungsweise frühen 19. Jahrhundert ist aufgrund linguistischer Studien das Herkunft zusammen gesichert anzusehen. Ns Vorfahren der heute in Europa leben Roma und Sinti kommen sie ursprünglich ende Indien oder dem die geschenke Pakistan. Sie wanderten seit dem 8. Bis um 10. Jahrhundert by Persien, Kleinasien oder den Kaukasus (Armenien), schließlich im 13. Und 14. Jahrhundert von Griechenland und das Balkan nach Mittel-, West- und Nordeuropa; und über dort aus auch nach Amerika. Möglicherweise gab es einer weiteren Migrationsweg von Nordafrika nach Spanien. Ns Quellenlage zu sein hier aber sehr dürftig. Aufzug war kein – ihnen lange times unterstellter – Wandertrieb, sondern sie waren oder sie sahen sich weil Kriege, Verfolgung, Vertreibung oder ende wirtschaftlicher Not zu dieser Wanderung gezwungen, ns bezogen in Mitteleuropa von 500 jahr dauerte.

Ankunft an Europa

In europa waren Roma "neue Fremde". Sie unterschieden sich über den Einheimischen im Aussehen, an ihren kulturellen Traditionen und weil die privatgelände Sprache, durch das Romanes. Sie wurden zusammen "Tartaren" (Norddeutschland, Skandinavien), wie "Ägypter" (England, Frankreich), "Böhmen" (Frankreich) oder sehr häufig als "Heiden" bezeichnet. Ab dem 14./15. Jahrhundert werden sie "Cingari" oder "Volk ns Pharaos" wird genannt oder sogar "Athinganoi" (= Unberührbare), ins deutsche übertragen zusammen "Zigeuner". Dies Begrifflichkeit gibt es im Ungarischen, im Rumänischen, in den slawischen Sprachen, dennoch auch in den romanischen Sprachen.Die elektrisch der Roma zu sein regional in Europa Äußerst unterschiedlich. An Osteuropa wurden sie oft zu Leibeigenen oder überhaupt Sklaven gemacht, in Mitteleuropa dagegen wurden das Sinti zusammen Teilgruppe ns Roma ende des 15. Jahrhunderts zu Vogelfreien (Rechtlosen) erklärt, die sich ns Gruppe der Fahrenden anschließen jawohl und diesen demnächst den namen gaben: "Zigeuner".

Bezeichnung

Roma gilt als der allgemeine Sammelbegriff zum die aus des deutschen Sprachraums leben Gruppen; bei Deutschland wird das überwiegend für die Gruppen im südosteuropäischen spatial gebraucht. Lange Zeit wurde der Begriff "Zigeuner" benutzt, der eine Fremdbezeichnung zu sein und von vielen Sinti und Roma zusammen beleidigend heu herabsetzend empfunden wird. Sinti (Einzahl, männlich: Sinto; Einzahl, weiblich: Sintez(z)a) und Roma (Einzahl, männlich: Rom, auch Ehemann oder Mensch; Einzahl, weiblich: Romni) die Bezeichnungen by im gesamten europa lebenden Minderheitengruppen. Die erklärt Sinti für die mitteleuropäischen gruppen leitet wir möglicherweise by der regionen Sindh (Indus) ab.

Romanes – ns Sprache der Roma und Sinti

Das Romanes, die Sprache das Roma und Sinti, ist mit dem indischen Sanskrit verwandt. Romanes jawohl im Laufe der Jahrhunderte und durch der Wanderwege oder der jeweiligen die geschenke Heimatregionen unterschiedlich Dialekte entwickelt, sodass man zum beispiel von ns "deutschen Romanes" oder ns "ungarischen Romanes" spricht. Teil Roma-Gruppen von im Verlauf ns langen Geschichte, vor allem ns Ausgrenzung und der versuchten Zwangsassimilierung, dein Sprache verloren. Romanes ist vor allem eine mündliche Sprache. An verschiedenen region Europas zögern und gibt das Projekte und Vorhaben, Romanes zu verschriftlichen hagen auch kommen sie vereinheitlichen, nicht immer unter beteiligung der Betroffenen. Vergrößern Projekte zögern es darunter anderem an der früh Sowjetunion, in Polen und auch in Deutschland.

Kultur

Über die kultur der Roma und Sinti gibt das viele Informationen von Ethnologen und Soziologen, ns vielfach zum Verfestigung by "Zigeuner"-Bildern beigetragen oder sogar Verfolgungen bereit haben, sei es im Zeitalter by Renaissance und Humanismus (Sebastian Münster), während der Zeit der hell (Moritz Grellmann) hagen sei es derweil des Nationalsozialismus aufgrund selbsternannte "Zigeunerexperten".<1>Das Misstrauen gegenüber den Wissenschaften, etwas über sich und ihre Gruppen preiszugeben, ist an Roma und Sinti also sehr groß. Eigene wort bezeugen vor allem einer große kulturelle Heterogenität oder Vielfalt zwischen Roma-Gruppen in Russland, Sinti an Deutschland oder Roma bei Spanien. Gemeinsam ist ns Wertschätzung ns Familie und Verwandtschaft von die kernfamilien hinaus, ns Respekt vor den Älteren, der Gebrauch das eigenen sprachen und nicht zuletzt auch das bewusstsein der langen diskriminierend und ns Wissen um herum den nationalsozialistischen Völkermord. Bezeichnet anbau mehr als Traditionen und Lebensauffassungen, dafür treten Roma und Sinti von Jahrhunderten in der werbung auf, unter etc durch einer eigenständige Musik, ns auch in der klassisch Musik, um zu Beispiel an Franz Liszt, oder auch im Jazz einen sehr besitzen Ausdruck aufgefunden hat, so in Django Reinhardt, der einer neue Stilrichtung des Jazz sputtern hat, und an seinen vielen Nachfolgern. Ns besonderen Stellenwert nimmt ns Erzählkunst ein, die sowohl in den Gemeinschaften wie auch nach external wirkt.<2> schon seit einiger mal gibt das Literatur, zumeist aber an der jeweiligen Landessprache geschrieben und nicht in Romanes, und Beispiele in der bildenden Kunst. Dies zeigt ein sich stärker entwickelndes Selbstbewusstsein, nicht zuletzt über jungen Sinti und Roma.

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Religion

Eine eigene religion haben Roma und Sinti nicht. Sie sind mitglieder verschiedener Religionen oder sogar Konfessionen, vielfach sind sie Moslems heu Orthodoxe in dem europäischen Südosten, katholisch und Protestanten bei Mitteleuropa und sogar Mitglieder by Freikirchen überall bei der Welt. Jahrhundertelang es war Roma und Sinti zusammen "Heiden" nominiert worden, obwohl – als es in den quellen seit dem 16. Jahrhundert heißt – sie unter den christen ihre kinder taufen ließen, denn christen waren unabhängig by der jeweiligen Konfession. Im Gemeindeleben spielten Roma und Sinti in der regel keine Rolle; sie wurden by den Kirchen mehrere überhaupt nicht wahrgenommen und wenn, dann eher als Störfaktor. Seit kommen sie späten 19. Jahrhundert gibt es verstärkt Versuche, Roma und Sinti wie eigenständige Gruppen in den Kirchen und am Seelsorge zu betreuen, dafür zum Beispiel am Seelsorge für Roma und Sinti der deutschen Bischofskonferenz.

Die Kirchen und das Sinti und Roma

Die Geschichte es begann mit ein Missverständnis. Wie Roma und Sinti das ende des 14., kommen sie Beginn des 15. Jahrhunderts in Mitteleuropa ankamen, es war sie als Pilger angesehen. Dazugehörigen statteten Könige und Fürsten sie mit Geleitbriefen aus, die es sie erlaubten, by Landschaft zu Landschaft kommen sie ziehen, in Unterstützung vertrauend, aber immer vor dem Hintergrund, dass sie wieder zurückgehen würden. Sie blieben, ns Wohlwollen schwand und wurde weil Ablehnung ersetzt. Aus den Roma und Sinti wurden "Zigeuner", aus der vision der europäischen Christenheit "Heiden".<3> einmal sie wie Heiden berücksichtigt wurden, dafür heißt das nicht, dass massive Anstrengungen unternommen wurden, um sie zum christlichen Glauben zu bringen. Martin luther erwähnte "Zigeuner" bei einigen Stellen. Das er vorschlug, Juden "wie das Zigeuner" zu behandeln, zeigt, das er sie als verfolgte gruppe wahrnahm, zeigt aber auch, das er ns Verfolgung akzeptierte und den Juden als Nichtchristen einer ähnliche behandelt androhte. Er folgten das protestantischen Fürsten bei Mitteleuropa. Etwa gleichzeitig sicher die Katholiken oben dem Konzil von Trient, dass "Zigeuner" innerhalb der Gemeinden nicht geduldet werden sollten. Was an den Jahrhunderten bis um ins 20. Jahrhundert in Mitteleuropa folgte, ist weitgehend einer Nichtwahrnehmung weil die christlichen Kirchen. Sinti und Roma wurden über den Kirchen entweder ignoriert oder halbherzig wie Ziel über Missionsversuchen wahrgenommen. In dem nationalsozialistischen deutschland bekamen das Kirchen und ihre Geistlichen von den Machthabern ns Aufgaben, alt Kirchenbücher nach "Zigeunern" kommen sie durchforsten. Ns "Zigeuner"-Meldungen sollten die genealogischen Tafeln der Rassenforscher ergänzen und Auskunft geben über den Grad das sogenannten "Zigeunerherkunft". Diese kirchlichen information halfen bei der Zusammenstellung ns Deportationen in die Vernichtungslager. Das gab kaum kirchlichen Widerstand. Zeigen wenige geistliche verweigerten ns Mitarbeit.

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<4> selbst während ns ihnen bekanntschaft Deportationen innerhalb Jahre 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz könnten sich das deutschen bischof nicht um zu Versuch der bergung ihrer katholischen Mitglieder entscheiden.<5> von einem ablehnen protestantischer Geistlicher zu sein nichts jeder weiß – sei auch, weil ungefähr 90 Prozent der Sinti und Roma katholisch waren. Ein Schuldbekenntnis in anbetracht des Schweigens derweil des nationalsozialismus formulierten Kirchenvertreter sowohl bei den evangelischen Kirchen wie auch bei der katholischen Kirche erst spät.